Wir führen Knochen-, Gelenk- und Weichteilchirurgie durch.

Bei der Knochenchirurgie (Osteosynthese) werden überwiegend durch Unfälle entstandene Knochenbrüche (Frakturen) versorgt.
Je nach Art und Lokalisation einer Fraktur werden als Implantate Knochenplatten, -schrauben und / oder Bohrdrähte verwendet.

Die Gelenkchirurgie kommt bei angeborenen oder erworbenen Gelenkerkrankungen zum Einsatz.
Häufige Gelenkerkrankungen bei jungen Tieren sind zum Beispiel die Hüftgelenkdysplasie (HD), Ellenbogengelenkdysplasie (z.B. FPC) oder Knorpelschäden (OCD) des Schultergelenks.
Typische Erkrankungen des Kniegelenks sind der Kreuzbandriss, Verletzung des Meniskus oder die Verlagerung der Kniescheibe (Patellaluxation).
Bei besonders schweren Gelenkverletzungen wie zum Beispiel der carpalen Hyperextension kann die Versteifung (Arthrodese) eines Gelenks notwendig sein.

Die Weichteilchirurgie umfasst überwiegend Operationen der Brust- und Bauchhöhle sowie Tumoroperationen. Häufige Weichteiloperationen sind zum Beispiel Kastrationen, Blasensteine, ein Darmverschluss infolge eines verschluckten Fremdkörpers oder ein Zwerchfellriss nach einem schweren Thoraxtrauma.
Tumore werden häufig in der Haut und der Milchdrüse entfernt oder können innere Organe wie zum Beispiel die Milz betreffen.

Des weiteren führen wir zahlreiche Operationen im Kopf- / Gesichtsbereich durch wie zum Beispiel die Korrektur eingerollter Augenlider, Erweiterung zu enger Gehörgänge oder Kürzung eines zu langen Gaumensegels.

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Vor jedem chirurgischen Eingriff besprechen wir ausführlich mit Ihnen die für Ihr Tier geeignete chirurgische Massnahme sowie eventuell vorhandene alternative Behandlungsmethoden.

In Abhängigkeit des individuellen Narkoserisikos, welches zum Beispiel vom Alter, vorhandenen Vorerkrankungen sowie Schwere der Erkrankung Ihres Tieres abhängt, wählen wir für Ihr Tier das geeignete Narkoseverfahren (Injektions- / Inhalationsnarkose) aus.

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